The secret – das Gesetz der Anziehung

„Alles was in ihr Leben kommt, ziehen sie selbst in ihr Leben hinein. Es wird zu ihnen gezogen, aufgrund der Bilder, die sie in ihrem Denken hegen.“ (aus „The Secret“ von Ronda Byrne)

Das Denken betrifft unser Bewusstseins. Vieles, was wir in unser Leben ziehen bzw. erfahren, werden durch Prägungen in den unbewussten Tiefen unserer Innenwelt bestimmt. Jedoch kommen Bilder und Gedanken aus diesen Tiefen in unser Bewusstsein und bestimmen unser Denken. Insofern stimmt dieser Satz, aber eben nur teilweise, weil die unbewussten Prägungen nicht erwähnt werden. Nur durch Wünschen auf der mentalen Ebene, ohne die Erkenntnis von Ursachen für die bestehenden Probleme, Konflikte und ohne bewusstes Tun für das Erreichen eines Ziels, kann nichts verändert werden. Nur eine Veränderung in unserem Unbewussten (z.B. Schattenarbeit) und entsprechendes Handeln führt auch zu Veränderungen in der Außenwelt (z. B. können unbewusste Blockaden oder Glaubensmuster das Erreichen eines Zieles verhindern).

Wir ziehen auch nicht alles, womit wir in unserem Leben konfrontiert werden, selbst an. Wir werden in eine Welt geboren, in dem es viele Menschen gibt, die ihre eigenen Vorstellungen vom Leben haben und diese verwirklichen wollen. Zudem gibt es ein Kollektives Bewusstsein, welches sich in den Kulturen und Weltanschauungen der Zeit äußert und durch die wir geprägt werden. Es hängt vor allem auch von den äußeren Bedingungen ab, ob unsere Wünsche verwirklicht werden können.

Wir haben zum Beispiel nicht alle die ungehemmte Industrialisierung und Umweltvergiftung usw. durch unsere eigene Prägung angezogen, sondern werden damit konfrontiert. Es kann sein, dass wir gedankenlos im kollektiven Trend mitmachen oder wir anders handeln wollen (z.B. bewusster einkaufen, Müll trennen, auf Werbeprospekte im Briefkasten verzichten usw.) Ob wir uns etwas (bewusst oder unbewusst) herbeigewünscht haben oder nicht, kann daher nicht zu 100% gesagt werden, sondern wir müssen uns mit unserer Umwelt auseinandersetzen und unsere Verantwortung für unsere Lebenswelt übernehmen, egal ob wir es uns herbeigewünscht oder kollektiv vorgefunden haben.

Dennoch kann gesagt werden, dass unsere spezifische äußerer Lebenswelt ein Spiegel unserer bewussten und vor allem unbewussten Innenwelt ist. Daraus folgt: Wenn wir etwas in unserem Leben ändern wollen, müssen wir dies zuerst in uns tun, in unserem Bewusstsein und in unserem Unbewussten. Das setzt die Selbsterkenntnis bis in die Tiefen unseres (unbewussten) Seins voraus.

Ändert sich unser Bewusstsein (z.B. durch Erkenntnis und Auflösen von Schattenanteilen, Ängsten, Zweifeln, Vorurteilen … bzw. indem sich unsere Prioritäten ändern, wir neue Lebensziele setzen), ändert sich „wie durch ein Wunder“ unser äußeres Sein. Plötzlich werden wir (wieder) gesund bzw. bekommen neue Energie, Ideen, Schaffensfreude. Es öffnen sich neue Wege oder wir lernen genau die richtigen Menschen kennen, finden den passenden Job oder können selbständig arbeiten. Wir finden die Informationen, die uns weiterhelfen und schaffen es, unsere Ziele zu verwirklichen.

Also Wünschen allein genügt nicht, es bedarf zudem der Erkenntnis und des richtigen (im Einklang mit den Gesetzen des Seins) Tuns!

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